Stiftung Patumbah


Überzeugt vom kulturhistorisch herausragenden Wert der gesamten Parkanlage für Stadt und Kanton, hat die 1995 gegründete "Stiftung zur Erhaltung des Patumbah-Parkes" nach dem Scheitern der baurechtlichen Mittel auf privater Basis nach Möglichkeiten gesucht, die bebaubare private Parkhälfte zu erhalten, instand zu stellen, mit dem städtischen Parkteil wieder zu vereinigen und für die Bevölkerung als Naherholungsgebiet zu öffnen.


Nach dem abrupten Rückzug eines Geldgebers fand die Stiftung in Lis Mijnssen eine Investorin, die bereit war und ist, das Herzstück des Parkes frei und für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten, eine Lösung, mit der das ursprüngliche Ziel weitgehend erreicht werden konnte.

Mit Rekursen gegen eine erste Baubewilligung für einen Hammam, die mit einer Ausnahmebewilligung das Projekt von der Erfüllung der Wohnanteilspflicht befreit hätte, führten zu einer Verzögerung, welche die Finanzierbarkeit des Projekts in Frage gestellt hatte. Die Investorin sah sich gezwungen, zusätzliche Bauten mit Wohnanteil zu planen. Auch dieses nun realisierte Projekt respektiert jedoch die Parkanlage. In der Folge richtete sich die Stiftung neu aus, indem sie sich auf die Restaurierung der Villa und des Kutscherhauses konzentrierte. Die Änderung des Namens in "Stiftung Patumbah" bringt dies zum Ausdruck.


Mit dem Schweizer Heimatschutz konnte schliesslich ein Partner gefunden werden, der nicht nur die Bedingung der öffentlichen Zugänglichkeit erfüllt, sondern mit der Umnutzung der Villa Patumbah als Geschäftssitz und Zentrum für Baukultur das Objekt einer geeigneten und würdigen Nutzung zuführen wird.